Oscarnominierung für Studio Babelsberg-Koproduktion "Die Fälscher"

31.08.2007

Engagement für deutsche und europäische Filme wird fortgesetzt

Die Nominierung des Films „Die Fälscher“ als Österreichischer Kandidat für den fremdsprachigen Oscar hat auch beim Koproduzenten  Studio Babelsberg große Freude ausgelöst.

„Wir beglückwünschen Regisseur Stefan Ruzowitzky und die Produktionsfirmen magnolia Filmproduktion Hamburg sowie Aichholz Film Wien sehr herzlich
und drücken die Daumen“, gratuliert  der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Christoph Fisser.

„Damit hat erneut ein Film Made in Babelsberg die großartige  Chance, den international begehrtesten Filmpreis zu erhalten. Für uns ist diese Anerkennung ein Grund mehr, uns auch weiterhin mit all unseren Kompetenzen für deutsche und europäische Kinofilme zu engagieren.“
Christoph Fisser, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Studio Babelsberg AG

Die Dreharbeiten für den Film  „Die Fälscher“ hatten  im Frühjahr 2006 in Babelsberg,
Monte Carlo und Wien stattgefunden. Stefan  Ruzowitzky schrieb das Drehbuch nach den
Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger. Erzählt wird über die brisante Falschgeldproduktion im KZ Sachsenhausen in den letzten Monaten des  2. Weltkrieges. In einer Welt der Ganoven, Gigolos und leichten Mädchen ist Salomon Sorowitsch, gespielt von Karl Markovics, der König der Geldfälscher: Das Leben ist ein Spiel – und das dazu notwendige Geld druckt sich Sorowitsch selbst.

Dank seines Pragmatismus und unerschöpflicher Kreativität genießt er die Sonnenseite des Lebens – bis er verhaftet und 1944 ins KZ Sachsenhausen überstellt wird. Dort steigt er zur Schlüsselfigur eines groß angelegten Geldfälschungsbetriebs auf. Denn die Nazis wollen die britische Wirtschaft schwächen und brauchen Devisen.

Sorowitsch geht den Pakt mit dem Bösen ein und tut, was von ihm verlangt wird…