Kinostart des in Studio Babelsberg gedrehten Science-Fiction-Thrillers „Pandorum“

30.09.2009

Am 01. Oktober kommt der in Studio Babelsberg gedrehte Endzeit-Thriller Pandorum mit Dennis Quaid und Ben Foster auf die Kinoleinwand. Unter der Regie von Christian Alvart entstand in Babelsberg ein futuristischer Action-Film, in dem es um den Überlebenskampf der gesamten Menschheit geht.

Die Dreharbeiten in Studio Babelsberg in Potsdam fanden von August bis Dezember 2008 statt. Die Produktion übernahm für Constantin Film das Erfolgstrio Robert Kulzer, Jeremy Bolt und Paul W. S. Anderson (Resident Evil-Reihe, The Dark, DOA – Dead or Alive). Die Produzenten sprechen von idealen Arbeitsbedingungen: „Die Crews hier sind hervorragend und Berlin ist eine tolle Stadt. Wer würde hier nicht gern fünf Monate verbringen?“, sagt Jeremy Bolt. Eine Begeisterung, die Regisseur Christian Alvart ebenfalls teilt, denn auch er kennt sich in Babelsberg aus. „Ich habe hier schon Antikörper produziert und mag die Menschen sehr, die hier arbeiten. Und bei einem so anspruchsvollen Projekt wie Pandorum wollte ich mich auf Leute verlassen, die ich kenne.“

Wir sind stolz, auch dank einer hervorragenden Logistik, alle Wünsche und Vorgaben des Regisseurs und des Set-Designers in den vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt zu haben.
Michael Düwel
Geschäftsführer
Art Department

Die Studios in Babelsberg boten die erforderlichen Gegebenheiten für die aufwändigen Dreharbeiten. „Uns schwebten riesige Sets vor, die das Raumschiff 'Elysium' und die ganze Dimension dieser Mission zeigen sollten“, sagt Produzent Robert Kulzer. Allein die Dimensionen der Drehorte sollten schon Höhenangst hervorrufen. Die Filmemacher wollten, dass das Publikum die unermessliche Größe des Raumschiffs spürt, in dem bis zu 60.000 Passagiere Platz finden. In den Hallen von Babelsberg entstanden die entsprechenden Bauten.

Michael Düwel, Geschäftsführer des Art Departments Studio Babelsberg: „Mehr als 90 Mitarbeiter waren am Bau von insgesamt 22 Sets beteiligt. Die Anforderungen für die sehr speziellen, futuristischen Raumschiff-Welten waren enorm hoch und stellten selbst unsere erfahrensten Handwerker vor so manch knifflige Aufgabe. Wir sind stolz, auch dank einer hervorragenden Logistik, alle Wünsche und Vorgaben des Regisseurs und des Set-Designers in den vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt zu haben.“

Inhalt: An Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen die Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster) aus tiefem Schlaf – ohne Orientierung, ohne jegliche Erinnerungen. Auf sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit: Das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die engen düsteren Luftschächte macht sich Bower auf den Weg zur Brücke – die einzige Chance, dem Tod in der dunklen Unendlichkeit zu entgehen. Nur über Funk hält er Kontakt mit Payton. Doch es dauert nicht lange, bis beide feststellen, dass sie nicht allein an Bord sind …