Bundespräsident Christian Wulff und Ministerpräsident Matthias Platzeck besuchen Studio Babelsberg

09.11.2010

Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Brandenburg hat Bundespräsident Christian Wulff gemeinsam mit Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck Studio Babelsberg besucht. In einem Gespräch mit den beiden Vorständen, Dr. Carl Woebcken und Christoph Fisser, informierten sie sich über die Aktivitäten des Filmstudios. Der Bundespräsident und der Ministerpräsident ließen sich dabei insbesondere die Wirtschafts- und Imageeffekte internationaler Kinofilme, die in Deutschland produziert werden, erläutern. Der Bundespräsident zeigte sich darüber hinaus an der wechselvollen Geschichte des Studios interessiert, das 1912 gegründet wurde. Die Vorstände haben den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten zum 100-jährigen Festakt eingeladen, der im Februar 2012 stattfinden soll.

Das Interesse des Bundespräsidenten zeigt die kulturelle Bedeutung des Studios mit seiner fast 100-jährigen Geschichte und seinem Beitrag zur Entwicklung des Filmstandortes Deutschland.
Dr. Carl Woebcken
Vorstandsvorsitzender
Studio Babelsberg AG 

Dr. Carl Woebcken: „Der Besuch des Bundespräsidenten ist eine große Ehre für unser Unternehmen. Das Interesse des Bundespräsidenten zeigt die kulturelle Bedeutung des Studios mit seiner fast 100-jährigen Geschichte und seinem Beitrag zur Entwicklung des Filmstandortes Deutschland.“

In einem anschließenden Rundgang in den Kulissenbau-Werkstätten präsentierte Michael Düwel, Geschäftsführer Art Department Studio Babelsberg, die vielfältigen Bereiche, für die Studio Babelsberg tätig ist. In der Tischlerei kam der Bundespräsident auch mit Auszubildenden ins Gespräch.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der beeindruckenden Filmsets des 3D-Action- und Abenteuerfilms Die drei Musketiere (Constantin Film). Christine Rothe, Herstellungsleiterin und ausführende Produzentin des Films, führte durch die Kulissen und erläuterte eindrucksvoll den Aufwand, der hinter einer solchen Großproduktion steckt.

Zum Abschluss trug sich der Bundespräsident vor einem Modell des historischen Glasateliers ins Gästebuch von Studio Babelsberg ein. Im Glasatelier begannen am 12. Februar 1912 die Dreharbeiten zum Stummfilm Der Totentanz – dies war die Geburtsstunde von Studio Babelsberg.